24.12.2011: Wie jeden Morgen gings früh los gegen den Wald. Unterwegs bei den Rapsblättern machte ich meinen ersten Halt. Hei da war doch was? Keine Zeit das Grünzeugs zu beschnuppern und allenfalls noch ein paar Blätter abzuzwicken, ich musste besser nachschauen was sich da im Rapsfeld bewegte! Das war doch ein Feldhase und ich hatte meine helle Freude an dem Viech. Ich hörte ein Pfeifen, das war doch Rosmarie aber ich überhörte einfach dieses Signal. Zu gross war der Drang diesem Hasen hinterher zu jagen. Wie ein Känguru gumpte und hüpfte ich im Feld umher. Endlich nach einer halben Stunde entschied ich mich doch noch mit meinem Futterspender in den Wald zu gehen. Ich traf noch ein paar Freunde und wir hatten uns wie immer viel zu erzählen. Unsere Zweibeiner verabschiedeten sich und wir schlugen den Heimweg ein. Ich hatte die Rechnung ohne Rosmarie gemacht, denn kurz vor dem Rapsfeld musste ich an die Leine. "Fertig lustig dem Hasen wieder nachzujagen, ich habe noch viel zu tun" sprach mein Leinenende und ich trottete als könnte ich kein Wässerchen drüben, neben Rosmarie her.
Mein Dosenöffner hatte noch alle Pfoten voll zu tun. Sie musste fast alles selber bewältigen den Valentin lag platt im Bett - er hatte die Grippe zu Besuch. Nach dem Einkaufen gings noch mal auf einen Spaziergang aber dieses Mal haute ich nicht über die Stränge.
Zum Abendessen kam mein Rudeloberhaupt auch zum Tisch. Nachher wurden die Kerzen angezündet und im Bildliradio wurde das Weihnachtsprogramm angeschaut. "Wo ist denn eigentlich mein Päckli" überlegte ich die ganze Zeit und wann wollen die endlich anfangen die Geschenke zu verteilen. Endlich durfte ich mein Eichhörnchen auspacken aber leider sieht es schon ziemlich lädiert aus. Max der Kater und ich hatten noch grosse Party mit den Schachteln, Bändeli und dem Weihnachtspapier und meine Zweibeiner mussten dann das Schlachtfeld aufräumen.